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Ventile

Hy-Lok Ventile stehen für sicheres Absperren, Regulieren oder Dosieren auch von Gasen und Flüssigkeiten. Das Produktportfolio umfasst dabei sowohl Regulier- und Absperrventile, als auch Kipphebel- und Ent- bzw. Belüftungsventile für die Anwendung in Industrie und Labor.

Regulier- und Absperrventile

Hy-Lok Regulier- und Absperrventile der Serie NV ermöglichen eine exakte Durchflussregulierung von Gasen oder Flüssigkeiten, Sauergasanwendungen nach NACE-Norm MR-0175 sind ebenfalls möglich. Die Packung der Ventile ist verfügbar in PTFE und optional PEEK, darüber hinaus verfügen sie über eine Packungsmutter für eine weiche Packungseinstellung. Die Spindelgewinde sind gewalzt und stromlos vernickelt um eine maximale Standzeit zu gewährleisten. Ebenfalls standardmäßig ist eine Befestigungsmutter zur einfachen Montag in der NV-Serie.

Die Ventile der Serie NV sind in gerader und Winkelausführung verfügbar ist. Eine große Auswahl an Spindelspitzen, einschließlich V-Spindel sowie Regel- und Weichsitz-Versionen mit PCTFE runden die Variantenvielfalt ab.

Die Nadelventile sind in einem Druckbereich bis zu 5000 psi (340 bar) bei 38°C (100 °F) einsetzbar und erhältlich in Edelstahl 316, Alloy 400 sowie Messing. Der mögliche Temperaturbereich liegt bei -54°C bis 232°C bei PTFE-Packung und bei bis zu 315°C mit optionaler PEEK-Packung.

Um höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden wird jedes Ventil mit Stickstoff bei 1000 psi auf eine maximale Leckrate von 0,1 Ncm³/min getestet und eine Gehäusedruckprüfung mit 1,5-fachen Arbeitsdruck durchgeführt.

Die genauen Spezifikationen können Sie dem Katalog entnehmen.

Die Nadelventile der Serie GB sind bei Anwendungen einsetzbar, bei denen das Medium nicht kontaminiert werden darf. Wie bei der Serie NV können auch diese Ventile bei Sauergasanwendungen gemäß NACE-Norm MR-01-75 eingesetzt werden.

Die Ventilhals-Körper-Konstruktion mit Metalldichtung bietet höchste Sicherheit und das gewalzte Spindelgewinde gewährleistet eine maximale Lebensdauer. Durch den Einsatz einer Schalttafelmutter wird die Installation erheblich vereinfacht und die integrierte Kontermutter verhindert ein Lösen der Packungsschraube. Die Spindelpackung ist neben dem standardmäßigen Werkstoff PTFE ebenfalls in PEEK und Graphit erhältlich. Um eine größtmögliche Betriebssicherheit zu gewährleisten sind die Hy-Lok Nadelventile der Serie GB „blow-out-proof“. Damit wird verhindert, dass die Spindel herausgeblasen wird. Eine zusätzliche Abdichtung sorgt in diesem Fall für höchste Betriebssicherheit.

Das Portfolio der GB-Serie umfasst Bohrungsgrößen von 4,0mm bis 11,0mm und neben der V-Spindel stehen nichtdrehende Kugelspindel, Weichsitzspindel und nicht mitdrehende Regulierspindel optional zur Verfügung.

Die Nadelventile der Serie GB sind für Druckbereiche bis 413 bar (6000 psi) bei 38°C (100° F) konzipiert worden und können in einem Temperaturbereich von -54°C bis 232°C bei PTFE-Packung eingesetzt werden. Durch den Einsatz der optionalen Graphitpackung erhöht sich der Temperaturbereich bis zu 648°C.

Die detaillierten Produktspezifikationen können Sie dem Katalog entnehmen.

Für den Einsatz von Ventilen in einer Hochdruckumgebung bis zu 689 bar stehen im Hy-Lok Produktportfolio Nadelventile der Serie SVH zur Verfügung.

Die Ventile verfügen über einen Griff aus gesintertem Edelstahl und ein robuster Gehäuse welches in gerader oder Winkel Ausführung erhältlich ist. Eine Packungsschraube ermöglicht eine einfache Nachstellung der Packung, um absolute Dichtheit zu gewährleisten. Das gewalzte Spindelgewinde sorgt für eine maximale Lebensdauer. Für maximale Sicherheit im Hochdruckbereich sind die Ventile mit einer Kontermutter versehen, die ein Lösen der Packungsschraube verhindern. Die Spindelpackung selbst ist unterhalb des Spindelgewindes platziert und trennt die Spindel vom Prozess. Die Bauweise verhindert ein Auswaschen des Schmiermittels und über die integrierte Sicherheitsrückdichtung wird das Herausblasen der Spindel verhindert. Hy-Lok Nadelventile der SVH Serie verfügen über eine 5,0mm Bohrung und bieten verschiedene Endanschlüsse für Außen- und Innengewinde. Die Spindelspitze ist standardmäßig eine nicht mitdrehende V-Spindel, optional ist eine Kugelspindel verfügbar. Der Durchfluss beträgt 0,52 CV auch die Ventile der Serie SVH sind für Sauergasanwendungen hinsichtlich NACE-MR-01-75 nutzbar.

Der Druckbereich liegt bei bis zu 689 bar (10.000psi) bei 38°C (100°F). Analog zu den Ventilen der Serie GB können die Hochdruckventile in einem Temperaturbereich von -23°C bis 232°C genutzt werden, welcher durch die optionale Graphitpackung auf bis zu 649°C erhöht werden kann.

Die genauen Spezifikationen können Sie dem Katalog der Serie SVH entnehmen.

Abgerundet wird die Ventil Produktpalette durch die Serie RP, welche Ventile mit geradem Durchgang beinhaltet um maximalen Durchfluss bei minimalem Druckverlust zu gewährleisten.

Das Spindelgewinde befindet sich oberhalb der Packung um Fluidkontamination zu verhindern. Der Sicherungsstift verhindert eine unbeabsichtigte Demontage und die integrierte Dichtung hindert Fremdkörper daran in das Betätigungsgewinde einzudringen. Eine nicht mitdrehende Spindelspitze gewährleistet eine formschlüssige Abdichtung und minimiert den Sitzverschleiß. Für die einfache Montage ist eine Schalttafelbefestigung als Sonderausstattung erhältlich. Ein POM-Kegelsitz für den einfachen Austausch ist standmäßig enthalten, ebenso wie ein FKM-O-Ring mit Stützring. Der Kegelsitz kann optional als PEEK bestellt werden, ein Manometeranschluss ist ebenfalls separat erhältlich.

Das Gehäuse der Serie RP besteht aus Edelstahl 316 und ist für einen Druckbereich bis 6000 psi bei 38°C ausgelegt. Der Temperaturbereich beträgt in der Standard Ausführung -29°C bis 121°C und kann durch den optionalen Einsatz von PEEK auf -29°C bis 204°C erhöht werden.

Detaillierte Informationen können dem Katalog entnommen werden.

Um höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, wird jedes Ventil der Serie NV, GB, SVH und RP mit Stickstoff bei 1000 psi auf eine maximale Leckrate von 0,1 Ncm³/min getestet und eine Gehäusedruckprüfung mit 1,5-fachen Arbeitsdruck durchgeführt.

Kipphebelventile

Die Hy-Lok Kipphebelventile der Serie TG sind für schnelle und formschlüssige Ein-Aus-Steuerung von Medien in Anwendungen mit mittleren Druck- und Temperaturbereichen konzipiert.

Der schwarze Nylon-Griff ermöglicht ein schnelles Öffnen und Schließen des Ventils, eine pneumatische Betätigung ist ebenfalls möglich. Das Gehäuse ist sowohl in Edelstahl, als auch in Messing verfügbar und die standardmäßig vorhandene Schalttafelmutter ermöglicht eine einfache Installation. Für größtmögliche Flexibilität sind die Ventile in einem Bohrungsbereich von 2,0 bis 6,4 mm erhältlich und bieten Endanschlüsse für Hy-Lok Rohrverschraubungen, NPT Innen- oder NPT Außengewinde. Die Druckstufen bei 37°C liegen, je nach Ausführung, bei 13 oder 20 bar, der Temperaturbereich beträgt -28°C bis 93°C. Für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen steht optional ein O-Ring Buna-C zur Verfügung, der Temperaturen bis zu -53°C ermöglicht.

Um den sicheren Betrieb in komplexen Anwendungen zu ermöglichen werden die Hy-Lok Kipphebelventile unter 1,1-fachem Arbeitsdruck mit Stickstoff auf eine maximale Leckrate von 0,1 SCCM geprüft. Die hydrostatische Gehäusedruckprüfung erfolgt unter 1,5-fachem Arbeitsdruck.

Die pneumatisch betätigten Kipphebelventile besitzen einen Steuerkopf aus Aluminium und eine zuverlässige Kolbenkonstruktion um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Der drehbare Steuerkopfanschluss ist für die einfache Montage konzipiert und die drei Betätigungsmodi (Normal geschlossen, normal offen, doppelt betätigt) bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Weitere technische Daten können Sie dem Katalog für Kipphebelventile entnehmen.

Ent- und Belüftungsventile

Hy-Lok Entlüftungsventile dienen der Ableitung von Medien in die Atmosphäre oder der erleichterten Kalibrierung von Regelgeräten.

Der Druckbereich beträgt bis zu 689 bar bei 37°C und der Temperaturbereich liegt, je nach Gehäusevariante, bei -54°C bis 454°C (Edelstahl), -29°C bis 232°C (Kohlenstoffstahl) oder -54°C bis 260°C (Alloy 400).

Die Konstruktion der Entlüftungsventile verfügt über eine Anschlagschraube, die die unerwünschte Entfernung der Spindel verhindert. Spindelgewinde und –spitzen sind aus hartverchromten Edelstahl um eine maximale Standzeit zu gewährleisten.

Durch die vielen verschiedenen Endanschlüsse bieten die Entlüftungsventile von Hy-Lok eine Vielzahl an möglichen Anwendungsbereichen.

Die Belüftungsventile ermöglichen eine manuelle Ableitung, Entlüftung oder Entleerung. Die verbaute Rändelkappe kann dabei aus Sicherheitsgründen nicht vom Ventilgehäuse entfernt werden und eine ¼ Umdrehung mit einem Schraubenschlüssel gewährleistet eine leckfreie Abdichtung bei der Erstmontage.

Der Druckbereich der Belüftungsventile beträgt für Gehäuse aus Edelstahl bei 38°C bis zu 275 bar und bei Gehäusen aus Kohlenstoff oder Messing 206 bar.

Die Temperaturbereiche liegen zwischen -54°C bis 315°C bei Edelstahl,  -54°C bis 204°C bei Kohlenstoff und -29°C bis 177°C bei Messing.

Als Sonderausstattung kann bei Belüftungsventilen ein PTFE-Öffnungselement gewählt werden, was eine Druckbemessung bis 13,7 bar bei 37°C und eine Temperaturbemessung bis 176°C ermöglicht. Das PTFE-Öffnungselement bietet im handfesten Zustand leckfreie Absperrung.

Die detaillierten technischen Spezifikationen können Sie unserem Katalog entnehmen.

Rückschlagventile

Hy-Lok Rückschlagventile der Serien 700, 700H, 701, 700A und CVL sind sowohl für Flüssigkeiten als auch für Gase geeignet.

Alle Ventile werden im Werk auf Funktion und Dichtigkeit geprüft. Das Körpermaterial besteht standardmäßig aus SS316.

Die Rückschlagventile der Serie 700 sind für Öffnungsdrücke von 1/3 psi bis 100 psi einsetzbar, die Cv-Werte liegen zwischen 0,16 und 8,0. Der maximale Arbeitsdruck bei 21°C beträgt 206 bar bei den Modellen CV1 bis CV5 und 137 bar bei den Modellen CV5 und CV6.

Der standardmäßig verbaute O-Ring besteht aus FKM und kann in einem Betriebstemperaturbereich von -23°C bis 191°C genutzt werden. Optional ist auch ein O-Ring aus NBR erhältlich, der Temperaturbereich ist dann 121°C begrenzt.

Für den Edelstahl 316 Außenkörper wird ein Molybdän-Trockenschmiermittel verwendet, bei dem Öffnungselement kommt ein Schmiermittel auf Silikonbasis zum Einsatz.

Detaillierte Durchflussraten und weitere Spezifikationen können Sie dem Katalog entnehmen.

Die Rückschlagventile der Serie 700H sind so konstruiert, um einen maximalen Durchfluss bei minimalem Druckabfall zu ermöglichen. Die lichten Weiten liegen je nach Baugröße zwischen 4,8mm und 15mm. Die Modelle CVH1 und CVH2 können bei maximalen Arbeitsdrücken von 413 bar eingesetzt werden, das Modell CVH3 bis 344 bar. Die Öffnungsdrücke der Federn sind von 1/3 psi bis 25 psi erhältlich. Der aus FKM gefertigte O-Ring, in Kombination mit einem PTFE Stützring, gewährleistet zuverlässige Dichtigkeit bis zum Nenndruck.

Weitere Spezifikationen können dem Katalog entnommen werden. 

Die Serien 701 und 700A sind für einen maximalen Arbeitsdruck von 206 bar konstruiert und können in Temperaturbereichen von -23°C bis 191°C (FKM) bzw. -223°C bis 121°C (NBR) eingesetzt werden.

Über eine Stellschraube kann der gewünschte Öffnungsdruck eingestellt und mithilfe einer Kontermutter fixiert werden (nur Serie 700A). Als Endanschlüsse sind für ISO Kegelgewinde und NPT-Gewinde erhältlich. Die Nennöffnungsdrücke der Serie 701 liegen bei 1/3 bis 25 psi, wohingegen diese bei Serie 700A 3 bis 600 psi betragen.

Der Hy-Lok Katalog enthält weitere technische Spezifikationen, sowie Informationen zu Abmessungen und Öffnungsdruckeinstellungen.

Rückschlagventile der Serie CVL verfügen über eine Sicherheitskonstruktion mit Überwurfmutter am Ventilhals und ein kompaktes, robustes Gehäuse. Das Öffnungselement wird mit einer Metall/Metall Dichtung abgedichtet und der maximale Nenndruck bei 21°C beträgt 413 bar.

Die Ventile verfügen über Bohrungen von 4,0 bis 11,1 mm und einen maximalen Cv von 0,28 bis 2,30. Der Temperaturbereich erstreckt sich von -53°C bis 482°C.

Die Abmessungen, Bohrungen und Anschlussmöglichkeiten können Sie dem Katalog entnehmen.

Überströmventile

Hy-Lok Überströmventile der Serie RV bestehen aus einem kompakten Körper und sind auch bei begrenzten Platzverhältnissen einsetzbar. Der Öffnungsdruck ist von außen einstellbar und eine Plombiermöglichkeit für die Sicherung der Öffnungsdruckeinstellungen ist vorhanden.

Serie RV1 verfügt über einen Öffnungsdruckbereich von 10 bis 250 psi, Serie RV2 von 225 bis 6000 psi zur Atmosphäre. Der maximale Arbeitsdruck beträgt 300 bzw. 6000 psi.

Bei beiden Modellen wird er Öffnungsdruck durch den Ausgangdruck nicht beeinflusst. Die Bohrung der Überströmventile beträg 4,8mm und der Temperaturbereich liegt zwischen -23°C bis 204°C.

Die Serie RV1 verfügt über eine, über den gesamten Öffnungsbereich, einstellbare Feder, für Serie RV2 sind verschiedene Federn verfügbar. 

Die Gehäuse sind standardmäßig aus Edelstahl 316 gefertigt, die Federn aus Edelstahl 631, die Kappe aus Polypropylen und die Dichtung aus Viton.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten können Sie dem Katalog für Überströmventile entnehmen.

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